Thursday, 17. july 2008 4 17 /07 /Juli /2008 11:32
K:    ...von mir kriegste alles! ich gebs dir gern, weil du meine liebste bist.
aber wir haben gelernt, daß der blöden, bedingungslosen liebe nur die
kleinen kinder fähig sind...

oder so.

T:   bedingung...na...was iss denn deine bedingung?

K:   daß du dein amt als abschnittsbevollmächtigte zuneigerin in der sache
manauke/knauke, aktenzeichen 071073... in gewissenhafter und ehrbarer
weise bekleidest und insbesondre in den sachgebieten


1.4 gequatsche anhörn
1.8 interessante sachen machen
  1.8.2 in zoo gehn oder so
  1.8.4 weniger shoppen
  1.8.5 mehr spazieren gehn
     1.8.5 a) auch mal außerhalb des kümmerlichen zeitfensters, daß an
unseren wochenenden zwischen endlosem aufstehen und der nächsten
geburtstagskaffeerunde bleibt und meist mit shoppen verhaun wird (dazu bitte
nochmals die ausführungen des genossen a. altmann einsehen und
sachbezüglich auswerten)

sowie das gesamte sachgebiet 2, welches hier aber aus
geheimhaltungsgründen nicht weiter benannt wird

(sowie allen anderen, natürlich mit einigen ausnahmen, wie z.b.
SG5 "kochen und so")


die aktuell anfallenden planrückstände nachhaltig in zugewinne im
interesse der volkseinheit pinkel/manauke Aktenzeichen 42 65 587,
wandelst. Im wesentlichen ist die parteileitung mit ihrer arbeit sehr
zufrieden, möchte ihnen aber in genossenhafter weise nahebringen, daß
ihr durchaus lobenswertes engagement im dezernat "sorge um die zukunft"
möglicherweise einige resourcen bindet, die dem dezernat "freude an der
gegenwart" und somit dem inneren betriebsklima und
ökologisch-ökonomischen gleichgewicht der einheit pinkel, aktenzeichen
130572... abgängig werden und somit letztendes das gesamte
bruttosozialprodukt im betreffenden sektor nicht in vollem maße erreicht
werden kann.

hochachtungsvoll
so.

von Knaukemanauke - veröffentlicht in: Briefe an Freundin
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Über diesen Blog

so ist das hier:

Dieser Blog ist nicht etwa ein literarisches Machwerk, Fiktion und Tralala oder Hobbyschreibspaß. Meine Freundin, die auf den überaus lustigen Namen Tanja Pinkel manchmal hört, bloggt hier immer Mails, die ich ihr von Arbeit schreibe, wenn es mir dort nicht so gut geht. Alles ist echt und nichts erfunden. Auch wenn ich nicht genau weiß, was "bloggen" eigentlich ganz konkret sein soll, freiwillige Offenbarung, communes Händchenhalten, die Gazette der Herzen, der Rahm der Sauertöpfe... egal.

Die Tanja macht eben ihr Ding. Ich geh einfach nur zur Arbeit.

 
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